Persönliche Begleitung zu innerer Ausrichtung und Gelassenheit

In meinem ersten Beitrag als Life Coach von Centering Life möchte ich ein paar grundlegende Einblicke in meine Coachingarbeit geben.

Seit rund 13 Jahren begleite ich Menschen aus allen Altersstufen (von 19jährig bis 75jährig). Allen gemeinsam ist, dass sie zu Beginn des Coachings in einer Lebenssituation stehen resp. «stecken», wo sie selber nicht weiterkommen, unterschiedliche Herausforderungen anstehen, die nicht einfach gelöst werden können, meist begleitet von einer grossen Belastung und Stress, nicht selten zusätzlich von gesundheitlichen Beschwerden.

Und ich staune immer wieder neu, was alles in einem Coachingprozess in kurzer Zeit an Veränderungen möglich wird!

Wenn es nicht um ein einzelnes Thema im Rahmen einer Kurzberatung geht, dauert ein Life Coaching in der Regel 6 bis 9 Monate mit ca. 5 bis 10 Sitzungen. Es hat sich bewährt, pro Sitzung eine Dauer von 2 bis 4 Stunden zu einem Pauschalbetrag zu vereinbaren. Da die meisten Selbstzahler sind, sind die begleiteten Menschen hoch motiviert im Sinne von «Ich leiste mir eine nachhaltige Investition in meine Zukunft». Leider decken nur wenige Zusatzversicherungen – oder auch mal die Personalabteilung  – die Finanzierung einer Coachingbegleitung. Wahrscheinlich wäre es für das Gesundheitswesen kostensparend, Coachings dieser Art zukünftig mit der Grundversicherung abzudecken…

In meinem Coaching gestalten wir den Prozess individuell und bedürfnisorientiert. Wir begegnen einander auf gleicher Augenhöhe, im Vertrauen auf die gemeinsame Arbeit zur Erfüllung der bei Coachingbeginn in einer Vereinbarung festgelegten Ziele. Die Vereinbarung kommt nach dem Kennenlernen und in einer grösseren Auslegeordnung zu den anstehenden Themen in der ersten kostenlosen Sitzung zustande. Die Sitzungen sind freiwillig insofern, dass sie bei unüberwindlichen Störungen jederzeit und beidseitig ohne Konsequenzen gestoppt werden könnten. Das kommt allerdings sehr selten vor.

Meist stellen sich von Sitzung zu Sitzung neue aufschlussreiche Erkenntnisse ein, die für die Weiterarbeit motivieren. Ich erfahre auch immer wieder, dass begleitete Menschen selber erstaunt sind, wie schnell spürbare Veränderung / Entwicklung passiert, nicht zuletzt auch bedingt durch Ergebnisse der zwischen den Sitzungen angenommen freiwilligen Vertiefungsarbeiten (inkl. passender Literatur) zu persönlich relevanten Themen.
Es ist offensichtlich, dass es gut tut, ganz konkret an den anstehenden Themen zu arbeiten – und auch, das Gefühl zu haben, «endlich gesehen zu werden mit dem, was ist» (gar nicht so selten nach einer Odyssee verschiedenster besuchter Therapieangebote!).

In meinem Instagramprofil https://www.instagram.com/juereblaser/ steht zu meiner Arbeit: «Persönliche Begleitung zu innerer Ausrichtung und Gelassenheit». Kurz ein paar Gedanken dazu:

Persönlich meint, unser Dialog im Coaching basiert auf einer verlässlichen Beziehung und im Vertrauen, alles sagen zu dürfen, ganz ehrlich zu sein ohne Tabus, im vertraulichen, geschützten Rahmen.

Begleitung: Ich sehe meine Rolle als «zeitlich definierter Lotse im unsicheren Gewässer (während des Coachingprozesses)». Ich führe strukturiert durch die anstehenden Themen und Prozesse, übernehme aber nie das Steuer als Kapitän. Die Begleitung ist freiwillig gewählt und auf die Dauer des Coachings befristet.

zu innerer Ausrichtung: Von der IST-Situation hin zu einer Neuorientierung, die Sinn stiftet, indem sie mit den eigenen Werten übereinstimmt. Bewährtes wird gezielt als Ressource gesucht und benannt. Was sich nicht bewährt hat an Mustern und Strategien, wird bewusst gemacht und transformiert, Neues erarbeitet und mit ersten grundlegenden Schritten resp. Taten ins Leben gerufen. Die Arbeit folgt der Idee, «mich in meinem Leben mit dem einzubringen, wer ich bin, was ich kann, was Sinn macht und was ich werden möchte».
Damit erwacht das innere Feuer resp. die Lebenslust, vorwärts zu gehen.

und Gelassenheit: Gelassenheit stellt sich ein, wenn ich realisiere, dass mein Tun eine willkommene Wirkung hat (Selbstwirksamkeit) und ich meinen Weg mit Selbstvertrauen gehen darf, ohne mich überall verbiegen zu müssen oder mich ständig den Anforderungen Anderer anpassen zu müssen.
Ergänzend dazu besteht die Möglichkeit, im Coaching bei Bedarf (und die meisten möchten das explizit) Grundlagen und Möglichkeiten kennen zu lernen, zu innerer Ruhe und Zufriedenheit zu gelangen und damit weniger abhängig davon zu sein, was «im Aussen» gerade abgeht (u.a. verschiedene Möglichkeiten der Meditation).
Coachee’s lernen, auf ihre Intuition mehr und mehr zu achten und ihr zu vertrauen, sie parallel zu ihrem «Expertenwissen» zu Rate zu ziehen im Sinne von «Etwas in mir weiss, was ich brauche und was mir gut tut».

 

Soweit fürs Erste. Ich freue mich auf Rückmeldungen, Fragen, Bemerkungen!

Jürg Blaser

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